Ausfahrt in die Provence 2002

Marion, Bernd und ich (Volker) starteten am Samstag, den 04.05.2002 in Richtung Südfrankreich (Provence). In Bühl gingen wir bei strömenden Regen auf die Autobahn und fuhren über Basel, Bern, Montreux bis Martigny (CH). Wir waren schon ziemlich durchfroren als wir den Col de la Forclax (F) nach Chamonix in Angriff nahmen. Auf halber Passhöhe kam uns ein Schneepflug entgegen und wir alle dachten, als die Regentropfen in Schneeflocken übergingen, wir wären in einem falschen Film. Doch wir hatten dennoch Glück, der Pass war so gut wie schneefrei und unter erschwerten Bedingungen (angelaufenes Visier, Kälte, Nebel und Schneetreiben) kämpften wir uns die letzten 75 von ca. 466 Kilometer über St. Gervais nach Praz sur Arley.

Bei winterlichen Verhältnissen kamen wir im Hotel Darbelo (1.036 m) an. Am nächsten Morgen war ein Teil des Neuschnees schon wieder weggetaut (sh. Bild) und voller Hoffnung auf besseres Wetter starteten wir wieder bei Kälte und Regen Richtung Albertville.

 

 

Doch mit jedem Höhen-meter, den wir verloren wurde es wärmer und die Straßen wurden trockener. Von Albertville fuhren wir nach Grenoble. Von dort aus auf der „Route Napoléon“ nach Gap. Dort entledigten wir uns bei einer Kaffeepause der Regenkombis und folgten der „Route Napoléon“ weiter bis Sisteron. Bei Château-Arnoux verließen wie die Spuren von Napoléon und über Forcalquier fuhren wir (endlich im Sonnenschein) auf der N100 nach Apt. Das von uns gemietete Ferienhaus lag ca. 12 km nordöstlich von Apt in ländlicher Abgeschiedenheit (sh.Bilder).
Wir fühlten uns dort sehr wohl, die Besitzer waren recht freundlich, obwohl wir uns zum Teil mit Händen und Füßen mit Ihnen unterhielten. Das Wetter wurde immer besser, so dass es auch noch zu einem erfrischen Bad im Ferienhauseigenen Pool reichen sollte (sh. Bilder).

Von unserem Domizil aus unternahmen wir zahlreiche Ausfahrten, wie zum Beispiel zum …

Grand Canyon du Verdon, Europas größten Canyon
bei der Rückfahrt Ausblick auf den Lac de Ste Croix

 

 

Mount Ventoux, dem Berg der Winde (Bild),
am 1.841 Meter hohen Col des Tempêtes genossen wir die Aussicht
Montagne de Lubéron, mit Fahrt über die als Einbahnstraße angelegte Route Forestiére bei Vidauque und einer Rast in den, idyllischen gelegen, kleinen Restaurants oder Bars in zahlreichen Bergdörfern Colorado bei Rustrel, einem stillgelegten Ockerbruch (Bild).

provence2002_12a

Gewonnen wurde die Farbe Ocker, indem man den Sand aus dem Steinbruch durch Auswaschen vom Eisenoxid trennt.

 

Der Abschied kam und so machten wir uns am 16.05.2002 wieder auf den Heimweg, diesmal bei besserem Wetter, so dass bei unseren Pausen auch einmal kurze Hosen angesagt waren.

Ausklang feierten wir wieder im Hotel Darbelo in Praz sur Arley, in dem uns der Küchenchef mit dem Hauseigenen „Riesen“- Hamburger verwöhnte.

Die restlichen Kilometer nachHause nahmen wir tags darauf in Angriff und so gegen 14.00 Uhr bei sommerlichen Temperaturen rollten wir wieder in Bühl ein.